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Berlin: Kutschpferde bekommen feste Arbeitszeiten

Mit einer Droschke durch Berlin zu fahren gilt als Touristenattraktion. Dass es in diesem Gewerbe nicht immer pferdegerecht zugeht, wurde deutlich, als im letzten Jahr ein Kutschpferd vor dem Hotel Adlon erschöpft zusammenbrach. Der Senat hat jetzt reagiert.

Jetzt hat der Berliner Senat reagiert und will mit Pferde-Kennzeichen und einem Kutschen-TÜV für den Schutz der Pferde Sorge tragen. Die Pausen der Kutschpferde sollen künftig geregelt sein und die Tiere sollen nicht mehr als neun Stunden im Einsatz sein. Zudem brauchen Kutschfahrer ab sofort eine geprüfte Fahrerlaubnis.

Auch die Zahl der Kutschen soll reduziert werden. Nur noch um die 40 Gespanne sollen im Einsatz sein. Polizei und Veterinäramt sollen die Einhaltung der neuen Standards prüfen. Bei Zuwiderhandeln drohen Anzeigen und Geldbußen.


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