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Zur Person - Stefanie Tücking

Stefanie Tücking, 45, ist Radio- und TV-Moderatorin beim SWR. Bekannt wurde sie Mitte der 1980er Jahre mit der Musiksendung „Formel Eins“; seit einer Islandreise 1986 schlägt ihr Herz für Islandpferde. 1995 gründete sie mit ihrer Cousine einen Reiterhof bei Kaiserslautern.

Welche Reiterin oder welcher Reiter hat Sie am stärksten beeindruckt?
Reynir Adalsteinson. Er ist einer der bekanntesten und besten Reiter Islands. Ihn will jedes Pferd beeindrucken – man ist fast erstaunt, wie gut das eigene Pferd geht, wenn er drauf sitzt. Ich persönlich glaube ja, er hat die verloren geglaubte Pferde­sprache wiedergefunden. Zumindest habe ich den Eindruck, dass er mit Pferden spricht.

Was ist Ihre Lieblingsrasse?
Isländer, klar. Weil ich diesen Pferden immer vertrauen kann, weil mir ihre Statur gefällt, weil sie wie keine andere Rasse für ihr Herkunftsland stehen, weil sie mich immer wieder mit ihren fünf Gangarten ­fordern, weil sie auch bei uns in Herden­verbänden und Offenställen gehalten werden, weil sie sich etwas Mythisches bewahrt haben, weil sie im Winter aussehen wie große Teddybären, weil, weil, weil...

Welches Pferd wollten Sie schon immer mal reiten?
Alle Pferde aus mir bekannten Sagen und Märchen: Pegasus (der olle Grieche), Sleipnir (Odins Pferd, ein Isländer natürlich), Schattenfell (aus „Herr der Ringe“), Iltschi (Winnetou), Hatatitla (Old Shatterhand).

Die wichtigste Entwicklung der letzten zehn Jahre?
So nah bin ich leider nicht dran, dass ich das beurteilen könnte. Aber ich hoffe, dass Pferde immer mehr wie Kameraden behandelt werden und nicht wie Sportgeräte.

Hatten Sie schon mal Angst vor einem
Pferd?

Nein. Es gibt Pferde, die ich nicht reiten würde, weil ich ihnen nicht über den Weg traue. Aber Angst habe ich keine.


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