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WM in Deutschland: Wer baut die besten Zäune?

Am Samstag, den 24. Juni 2017 wird im unterfränkischen Laudenbach die Weltmeisterschaft im Zaunbau ausgetragen.

Wer zieht die besten Strippen? Bereits zum 14. Mal wird die Zaunbau-Weltmeisterschaft mit neun Profi-Zaunbauern aus acht Ländern ausgetragen.

Angeführt wird das internationale Teilnehmerfeld vom Titelverteidiger Shane Bouskill aus Neuseeland, der erst in der vergangenen Woche seinen neuseeländischen Meistertitel erfolgreich verteidigt und gleich danach die Reise nach Deutschland angetreten hat. Einer seiner stärksten Herausforderer wird erwartungsgemäß der Vize-Weltmeister von 2015, Sven Jakob aus Eisenbach sein. Erstmals überhaupt bei einer Weltmeisterschaft wird sich mit Eiji Kotani ein Teilnehmer aus Japan mit den Besten messen. Die weiteren Zaunbau-Profis kommen aus Frankreich, Österreich, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden und Dänemark.

Die Idee, in einem sportlichen Wettbewerb den besten Zaunbauer zu ermitteln, wurde bereits 1969 in Neuseeland geboren. Da die neuseeländische Landwirtschaft in erster Linie auf einer artgerechten Weidetierhaltung beruht, waren ausbruchsichere Zäune immer schon von entscheidender Bedeutung. Seit Mitte der Neunziger Jahre wird nach dem neuseeländischen Vorbild und aufbauend auf dem dort entwickelten Regelwerk die Zaunbau-Weltmeisterschaft veranstaltet.

Im Wettbewerb sind zwischen zwei Zugpfosten drei Stahldrähte zu spannen und die Zwischenpfosten zu setzen. Zusätzlich ist ein Stahl-Weidezauntor fachgerecht einzubauen. Für die Bewertung kommt es in erster Linie auf die qualitativ einwandfreie Ausführung an. Bei gleicher Montagequalität kann die benötigte Zeit jedoch entscheidend über Sieg und Platzierung sein.

Spannend wird es dann am Samstag, den 24. Juni um 12 Uhr in 63925 Laudenbach, Mainblick 1 das Startkommando ertönt.

Hier ein Video zur WM 2015:



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