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4 Notrufsysteme für Reiter im Test

Test: 4 Notrufsysteme für den Ausritt

Es ist der ultimative Reiter-Albtraum: Sie stürzen, Ihr Handy ist außer Reichweite. Jetzt könnte ein Notrufgerät Hilfe holen. Wir haben vier aktuelle Modelle getestet.

Stellen Sie sich vor, Sie liegen nach einem Sturz am Boden, können sich kaum bewegen oder sind durch den Schock verwirrt. Jetzt müssen Sie das Handy herauskramen, es entsperren und nacheinander Ehemann, Eltern und beste Freundin anrufen, bis endlich jemand abnimmt. Und dann noch beschreiben, wo Sie genau sind. Im Ernstfall kaum machbar.

Zum Glück gibt es inzwischen kleine High-Tech-Bodyguards, die in solchen Situationen weiterhelfen und auf Knopfdruck Verstärkung holen können. Wir haben vier Modelle in der Praxis getestet.

Unser Eindruck: Die Notrufgeräte einzurichten, kann schon etwas Nerven kosten. Belohnt wurden die Reiterinnen aber meist mit einem sichereren Gefühl beim Ausritt. Denn die kleinen Geräte sind wirklich nützlich. Alle getesteten Systeme arbeiten mit mehreren Kontaktpersonen. Nutzer können verschiedene private Kontakte einspeichern, alle werden mit nur einem Knopfdruck kontaktiert.

Die Suche im Adressbuch des Handys entfällt, und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand reagiert, steigt. Außerdem bieten fast alle Geräte eine Ortung per GPS – so werden Reiter im Notfall leichter gefunden und müssen ihren Standort nicht selbst beschreiben. Das ist gerade in unbekanntem Gelände sehr wertvoll. Bei manchen Notrufsystemen, etwa beim Geohorse-Gerät in unserem Test, soll die Ortung durch professionelle GPS-Technologie zudem genauer sein als die über das Smartphone.

4 Notrufsysteme für den Ausritt im Test

Wichtig zu wissen: Um einen Notruf zu senden, brauchen alle Geräte Handynetz, manche auch eine Internetverbindung. Sind Reiter also in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung unterwegs, können sie sich auf die kleinen Helfer nicht jederzeit verlassen. Alle eingespeicherten Personen sollten über ihre Aufgabe als Notfallkontakt informiert sein. Die SOS-Nachrichten sind nämlich nicht immer auf den ersten Blick verständlich. Das Gerät sollte nie am Pferd, sondern stets am Reiter befestigt werden. Nur so bleibt der Bodyguard immer an ihrer Seite. Wie die Systeme in unserem Test abschnitten, lesen Sie in unserer Bildergalerie.

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