Dressur-Profi Fritz Stahlecker verstorben

Der Dressur-Ausbilder, Hippologe und Künstler Fritz Stahlecker ist am 2. März in Bad Überkingen verstorben.

Foto: Lisa Rädlein

Fritz Stahlecker galt als einer der bedeutsamsten, aber auch streitbarsten Profis der Reitsportszene.

Nach seiner Pensionierung widmete sich der ehemals gelernte Bauingenieur der Ausbildung von Pferden. Stahlecker entwickelte hierfür seine ganz eigene Methode, um junge Dressurpferde richtig auszubilden. Die von ihm etablierte „Hand-Sattel-Hand-Methode“ macht junge Pferde (im Alter von zweieinhalb bis vier) mit Lektionen der höchsten Dressurklasse im Ansatz erst an der Hand vertraut, bevor sich der Reiter in den Sattel setzt.
Stahlecker galt als streitbar, da er im Reitsport oftmals belächelt wurde. Dennoch gab ihm der Erfolg seiner Pferde Recht. Seine Tochter Ulrike brachte er in den 70 Jahren mit dem Wallach Miro in die deutsche Spitze der Nachwuchsreiter. Einige Jahre später bildeten Vater und Tochter den Fuchshengst Weyden aus, den Dressur-Experte Sven Rothenberger für die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta kaufte. Des Weiteren veröffentlichte Stahlecker viele Bücher über seine „Hand-Sattel-Hand-Methode“.

Auch wir hatten schon die Möglichkeit Fritz Stahlecker kennenzulernen und uns die Kunst des Dressurreitens von ihm präsentieren zu lassen.

Dressurtraining an der Hand