Impfen von Pferden: Sinnvoll oder Geldmacherei?

Impfen Pro und Contra

Impfen Pferde
Foto: Rädlein

Wer sein Pferd gut schützen möchte, fühlt sich zwischen Streit und widersprüchlichen Informationen hilflos. Wir klären auf über Impf-Gegner-Thesen und strittige Spritzen.

Die Debatte rund ums Impfen von Kindern und Erwachsenen ist aktuell auf dem Siedepunkt. Radikale Impfgegner melden sich lautstark zu Wort, Unentschlossene sind verunsichert. Zu wenig Menschen sind bereit, sich impfen zu lassen. Das hat die Weltgesundheitsorganisation WHO kürzlich sogar als eines der zehn größten Gesundheitsrisiken der Welt eingeordnet.

Unter Pferdebesitzern sind die kategorischen Impf-Verweigerer seltener. Trotzdem haben sie eine gefährliche Wirkung. Denn mit falschen Thesen verhindern sie, dass Pferde vor schweren oder sich schnell ausbreitenden Krankheiten geschützt werden.

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Fazit

Radikale Impfgegner, die andere Pferdebesitzer verunsichern und dadurch generell vom Impfen abhalten, sind gefährlich. Im schlimmsten Fall sind sie mitverantwortlich für den qualvollen Tod von Tetanus-kranken Pferden.

Gerade bei Krankheiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod führen, zählt jedes einzelne geschützte Pferd – und jeder vermeidbare Todesfall ist einer zu viel. Nicht nur für das betroffene Pferd selbst, sondern auch für dessen Besitzer, der einen großen Verlust erfährt.

Unhaltbare Thesen über Impfungen aufzustellen, hat Zerstörungspotential. Sich kritisch zu informieren, ist dagegen richtig. Dabei helfen wir auf den folgenden Seiten.

Wie gefährlich sind Impf-Verweigerer?